Noch Fragen?

Hier findest du Antworten auf die meistgestellten Fragen rund um das Thema Ernährung, Ernährungsberatung, Ernährungsbegleitung und Coaching.

Wenn du jetzt immer noch Fragen hast, schreib mir!

Was ist der Unterschied zwischen Beratung, Begleitung und Coaching?  

Die Begriffe können verwirren, deswegen schlüssel ich es für dich auf: 

  • Beratung: Ich gebe dir fachliches Wissen, Impulse und konkrete Handlungsvorschläge, zB. für Essensplanung oder bestimmte Ernährungsthemen. Du bekommst Orientierung und Tools, die du eigenständig umsetzen kannst.
  • Begleitung: Hier gehe ich Schritt für Schritt mit dir auf dein Ziel zu. Wir überprüfen regelmäßig, wie die Umsetzung klappt, passen Pläne an und du bekommst laufende Unterstützung, um neue Routinen nachhaltig in deinen Alltag zu integrieren.
  • Coaching: Coaching geht noch einen Schritt tiefer: Wir arbeiten nicht nur an deiner Ernährung, sondern auch an deiner Motivation, deinen (Alltags-)Gewohnheiten und deinen persönlichen Zielen. Es geht darum, Hürden zu erkennen, Blockaden zu lösen und deine Eigenverantwortung zu stärken. 


All das fasse ich zusammen und setze es, je nach Zielsetzung in unseren Terminen für dich um, denn bei mir geht es um das ganzheitliche Bild des Menschen, der vor mir steht.

Wie läuft eine Beratung ab? 

 
Wir starten mit einem unverbindlichen Kennenlernen, je nach Möglichkeit online oder in meiner Praxis.
Dort besprechen wir die Themen, die dir am Herzen liegen, von Familientauglicher Ernährung im Alltag bis hin zu zyklusbasierten Ernährungskonzepten. Wenn du mit konkreten Zielen zu mir kommst, starten wir mit einer ausführlichen Anamnese, wo du mir von deinem Alltag, deinen Gewohnheiten und Zielen erzählst - natürlich vertraulich. Daraus entwickeln wir gemeinsam erste Schritte und Ideen. Entscheidest du dich für eine längerfristige Begleitung, halten wir alle Leistungen, Ziele und organisatorischen Punkte in einem Beratungsvertrag fest. 

Dann bist auch du gefragt: Je nach Zielsetzung bekommst du eine kleine *Hausaufgabe* von mir: Üblicherweise protokollierst du dein Essen für etwa sieben Tage. Dafür stelle ich dir verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung, aus denen du auswählen kannst, damit es für dich am einfachsten in deinen Alltag umsetzbar ist. Anschließend besprechen wir deine Ergebnisse und du erhältst von mir individuelle Impulse und Essenspläne per E-Mail.

In den Folgeterminen schauen wir gemeinsam, wie es dir mit den Veränderungen geht, und passen den Weg bei Bedarf an. Zwischen den Terminen bin ich bei Fragen per Mail, Telefon oder WhatsApp für dich erreichbar. 

Was kostet eine Beratung? 

Eine Einzelstunde (60–90 Min.) kostet 70 €. Infos zu Paketen findest du unter Leistungen/Preise

Übernimmt die Krankenkasse etwas?

In der Regel leider nicht. Frag aber gerne bei deiner Krankenkasse nach, manchmal gibt es individuelle Möglichkeiten. 

Kannst du auch bei Krankheiten beraten?

Ich biete keine Therapie an. Bei bestimmten Krankheitsbildern, vor allem solche, die ernährungsspezifisch sind, ist ärztliche Begleitung unbedingt notwendig. Ich kann dich jedoch bei der allgemeinen Ernährung unterstützen. 

Wie schnell sehe ich Erfolge? 

Das ist sehr individuell und hängt von verschiedenen Faktoren ab: deiner Ausgangslage, deiner Motivation, deiner Disziplin, deiner Vorgeschichte, deinem Lebensstil und nicht zu vergessen: deiner Genetik. Deswegen kann ich dir auch keine 100% Erfolgsgarantie geben! Veränderungen brauchen Zeit, vor allem, wenn sie nachhaltig sein sollen. Oft zeigen sich erste Fortschritte nicht sofort auf der Waage, sondern im Alltag: besserer Schlaf, mehr Energie, weniger Heißhunger, klarerer Kopf. Das zeigt dir, dass du auf dem richtigen Weg bist. Der Weg kann manchmal lang sein, und Rückschläge gehören dazu, aber genau da setze ich wieder an: um dich zu begleiten, zu motivieren und immer wieder daran zu erinnern, warum du angefangen hast. 

Findet die Beratung online oder vor Ort statt? 

Beides ist möglich, ganz nach deinen Wünschen und Möglichkeiten. Termine in der Praxis finden in der Regel Abends statt, Online-Termine auch am Vormittag.

Wie kann ich einen Termin buchen? 

Am besten kontaktierst du mich erst über die Kontakt-Seite, telefonisch oder per Whatsapp und umreißt grob dein Anliegen. Dann können wir erstmal schauen, ob du bei mir richtig bist. 

Was passiert, wenn ich einen Termin absagen muss? 

Wenn bis zu 24 Stunden vorher abgesagt wird, entstehen für dich keine Kosten. Danach muss ich leider eine Ausfallgebühr berechnen (online: 10 €, In der Praxis: 20 €). Genaues steht auch im Beratungsvertrag.

Geht es bei der Beratung nur ums Abnehmen? 

Nur, wenn das dein Ziel ist. Ich begleite Menschen bei Ernährungsumstellungen, mehr Energie im Alltag, Gewichtsregulation, Muskelaufbau und vielen weiteren individuellen Anliegen. 

Muss ich Kalorien zählen? 

Nur, wenn es dir hilft, ein besseres Gefühl für Mengen und Nährstoffe zu bekommen.
Für manche Menschen ist das Zählen eine gute Möglichkeit, ein Bewusstsein für Ernährung zu entwickeln, andere fühlen sich dadurch eher gestresst. Es geht also nicht um Zahlen, sondern darum, deinen Körper und dein Essverhalten besser zu verstehen. Wir finden gemeinsam heraus, ob das Kalorienzählen für dich sinnvoll ist, oder ob es andere Wege gibt, die dich entspannter ans Ziel bringen. 

Erstellst du individuelle Ernährungspläne? 

Selbstverständlich. Dabei berücksichtige ich Ziele, Vorlieben, Abneigungen und eventuelle Unverträglichkeiten, die wir vorher bei der Anamnese festhalten. 

Woher weiß ich, was ich brauche? 

Im Verlauf der Beratung lernst du, bewusster wahrzunehmen, welche Lebensmittel dir guttun, welche dich satt machen, dir Energie schenken oder vielleicht auch Beschwerden verursachen. Diese Beobachtung ist ein wichtiger Teil des Prozesses, der dir hilft, ein besseres Verständnis für deinen Körper zu entwickeln. 

Gemeinsam schauen wir regelmäßig darauf, wie sich dein Essverhalten und dein Wohlbefinden verändern, und finden heraus, ob es bestimmte Lebensmittel gibt, die du weniger gut verträgst oder verarbeiten kannst. Denn jeder Mensch ist anders und das gilt es, zu berücksichtigen.

Muss ich Sport machen? 

Ganz ehrlich: Bewegung tut einfach gut, körperlich und mental. Es muss aber nicht immer das Fitnessstudio oder tägliches Joggen sein. Schon regelmäßige Spaziergänge, Radfahren oder Yoga können einen großen Unterschied machen. Wichtig ist, dass du etwas findest, das dir Freude macht und dich nicht stresst. Gemeinsam schauen wir, wie und wo du mehr Bewegung in deinen Alltag bringen kannst.

Hilft Yoga beim Abnehmen? 

Nein. Yoga ist in erster Linie eine Praxis für Achtsamkeit, Körperbewusstsein und innere Balance.
Doch indirekt kann Yoga sehr wohl unterstützen: Es hilft dir, Stress abzubauen, Routinen zu etablieren und ein neues Bewusstsein für die Belange deines Körpers zu entwickeln. Diese Veränderungen wirken sich langfristig positiv auf deinen Alltag und somit auf dein Essverhalten und deine Energie aus und können so auch dein Gewicht beeinflussen. Außerdem mobilisiert Yoga die Muskulatur, fördert Beweglichkeit und wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus das sind gute Voraussetzungen für mehr Wohlbefinden. 

Muss ich auf Alkohol verzichten? 

Alkohol gehört für viele zum gesellschaftlichen Leben oder zum Genussmoment einfach dazu, doch im Grunde ist er immer ein kalorienträchtiges Gift, das der Körper abbauen muss. Er belastet Leber, Stoffwechsel und Hormonhaushalt, kann Schlaf und Regeneration stören und beeinflusst langfristig das allgemeine Wohlbefinden. Das heißt aber nicht, dass du nie wieder ein Glas Wein trinken darfst. Entscheidend ist das Bewusstsein: Wenn du dich dafür entscheidest, dann ganz bewusst: Als Ausnahme, nicht als Gewohnheit. Genuss bedeutet nicht Verzicht, sondern achtsame Entscheidung. Dein Körper wird es dir danken, wenn Alkohol zur Ausnahme und nicht zum Alltag wird.

Was ist mit Kaffee? 

Kaffee ist für viele fester Bestandteil des Alltags und das ist völlig in Ordnung! Er kann er sogar positive Effekte haben: Er regt den Kreislauf an, fördert die Konzentration und liefert wertvolle Antioxidantien.
Wichtig ist, auf deinen Körper zu hören: Wenn du merkst, dass du nervös wirst, schlechter schläfst, deine Verdauung verrückt spielt oder du ohne Kaffee kaum in Gang kommst, lohnt sich ein bewusster Blick auf dein Konsumverhalten. Ein bis zwei Tassen am Tag sind in der Regel kein Problem, aber sie sollten ein Genussmittel bleiben, kein Überlebensmittel. 

Wie schädlich ist Zucker? 

Zucker ist nicht grundsätzlich schlecht, unser Körper braucht ihn sogar, um Energie für deine Zellen zu gewinnen. Auch Obst enthält Zucker, aber dieser kommt zusammen mit Ballaststoffen, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen, also in einer natürlichen Verpackung, die unser Körper gut verarbeiten kann. 

Problematisch wird es beim versteckten, industriell verarbeiteten Zucker: Er steckt in vielen Fertigprodukten, Getränken und Snacks, oft ohne dass wir es merken. Diese Zuckerformen lassen den Blutzucker stark schwanken, fördern Heißhunger und können auf Dauer deine Energie rauben, die Gewichtsregulation erschweren und Entzündungsprozesse im Körper begünstigen. Unser Körper hat viel mehr Freude an langkettigen Kohlenhydraten, die er langsam in Energie (bzw. Zucker) umwandeln kann, zB. aus Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten oder Kartoffeln. 


Jeder bewusste Schritt in Richtung weniger Zucker ist ein Gewinn. Aber: Ein kompletter Verzicht ist weder realistisch noch nötig. Viel wichtiger ist, ein gesundes Maß zu finden und Zucker wieder als das zu sehen, was er ist: ein Genussmittel, kein Grundnahrungsmittel. 

Brauche ich Nahrungsergänzungsmittel? 

Nicht unbedingt. Eine ausgewogene Ernährung deckt den Bedarf meist ab. In bestimmten Situationen (zB. Vitamin D im Winter, Vitamin B-12 u.a. bei rein pflanzlicher Ernährung) kann es aber sinnvoll sein. Eine Blutanalyse bei deinem Hausarzt kann dir einen genauen Status Quo liefern, wie gut du dich versorgst.

Wie ernährst du dich als Ernährungsberaterin?

Das ist eine interessante Frage: Ich esse seit über 20 Jahren fast ausschließlich fleischfrei. Dabei lege ich großen Wert auf vollwertige, bunte und abwechslungsreiche Mahlzeiten, die Energie geben und sich gut in den Familienalltag integrieren lassen - sprich: unkomplizierte Gerichte sind momentan ganz klar der Standard. Wenn es meine Zeit erlaubt, koche, backe und fermentiere ich leidenschaftlich gern selbst. Meine Lieblingsgerichte? Wirsinglasagne und Germknödel.

In meiner Freizeit, die als Mutter von zwei Kindern oft begrenzt ist, versuche ich, regelmäßig Sport zu machen. Krafttraining und Yoga sind meine Leidenschaften und geben mir Energie und Balance. 

Kurz gesagt: Ich lebe, was ich vermittle: bewusste, genussvolle Ernährung, kombiniert mit Bewegung und Wohlbefinden, ohne viele Verbote, dafür mit Freude am Essen und am Leben. 

Was unterscheidet dich von den anderen Ernährungsberater:innen?

Ehrlich gesagt: Wahrscheinlich gar nicht so viel, denn Ernährung ist keine Raketenwissenschaft. Das Grundwissen dazu, obwohl es klare Empfehlungen von der Bundesregierung und vielen, angesehenen Ökotropholog:innen weltweit gibt, wird leider oft schlecht vermittelt. Wäre Ernährung ein Schulfach, wären viele vermutlich schon besser informiert und es gäbe vielleicht weniger Menschen mit (chronischen) Krankheiten, die auf falsche/schlechte Ernährung zurückzuführen sind.

Abgesehen davon arbeite ich nicht nach dem One-Size-Fits-All-Prinzip, sondern betrachte den gesamten Menschen: Alltag, Vorlieben, Lebensphasen und persönliche Ziele. Mein Ansatz ist individuell, praxisnah und genussorientiert, mit Begleitung und Impulsen, die dir langfristig helfen, dir selber zu helfen.